So viele Dinge um uns herum verän­dern sich derzeit inten­siv, so viel in uns bewegt sich. Nichts bleibt beste­hen. Alles ist schon jet­zt anders als zu Beginn dieses Textes. Auch im Außen verän­dert sich derzeit viel und Nichts ist mehr, wie es war. Wir erleben ein beschle­u­nigtes Tem­po und den Wan­del der Zeit. Ein jed­er nimmt es auf seine Weise wahr. Die Einen fühlen das schwindende Licht des Herb­stes stark. Andere trifft die aktuelle poli­tis­che Lage in Mark und Bein oder der Wei­h­nacht­strubel mit all seinen Unsicher­heit­en wirft seine Schat­ten voraus.
Ein natür­lich­er Rhyth­mus scheint aus unserem Leben fast spur­los ver­schwun­den zu sein – ein Aus­nah­mezu­s­tand für Kör­p­er und Geist.

Aus­nah­mezustände lassen uns entwed­er auf unter­schiedlich­er Weise erstar­ren, machen uns fest und block­ieren – men­tal und kör­per­lich. Andere beobacht­en sich in einem unge­wohn­ten Aktion­is­mus. So oder so spüren wir die Ergeb­nisse in unserem Kör­p­er. Verspan­nun­gen, Kopf­schmerzen, Ner­vosität wer­den unser­er Begleiter.

Bei aller Ungewis­sheit und Dynamik, auf eines kön­nen wir uns ver­lassen, auf unseren Kör­p­er. Er ist schlau und aktiviert zuver­läs­sig unsere Über­leben­spro­gramme. Er hil­ft uns Aus­nah­mezustände durchzuste­hen und zu meis­tern. Über­leben­spro­gramme sind jedoch keine Pro­gramme, die für den Dauerge­brauch gedacht sind. Es sind bewährte Über­lebensstrate­gien. Diese Pro­gramme wer­den so unbe­wusst wie zuver­läs­sig abgerufen, um uns durch schwere Zeit­en zu geleit­en. Unsere bewusste Hand­lungs­fähigkeit ist in diesen Momenten jedoch eingeschränkt und reduziert sich nur noch darauf, ob wir auf einen Umstand reagieren wollen oder nicht. Dieses per­ma­nente Reak­tionspoten­zial gebiert den Nährbo­den für erhöhte Span­nun­gen, Stress, akute Schmerzen bis hin zu chro­nis­chen Sys­te­men, die sich dann mehr denn je melden.

Wo find­en wir in diesen Zeit­en die notwendi­ge Ruhe und Entschle­u­ni­gung als Gegen­stück zur Dynamik des All­t­ages? Wer­den sie uns tat­säch­lich genom­men? Nein!
Wir haben die Wahl! In bewegten Zeit­en kön­nen wir uns entwed­er in einem Aus­nah­mezu­s­tand ver­set­zen oder uns ein­laden uns darin zu bewegen.

Wir wäre es, wenn wir, anstatt meinen „über­leben“ zu müssen, mit dem Leben mit­fließen und uns mitbewegen?
Genießen wir uns, das Leben um uns herum, die Natur, den Herb­st und alles was uns begeg­net. Es ist nicht selb­stver­ständlich und dabei doch das Ergeb­nis unser­er Entscheidungen.
Hal­ten wir es wie Oscar Wilde: “Gesund­heit ist die erste Pflicht im Leben.” und sor­gen wir gut für uns.
In diesem Sinne wün­schen wir einen schö­nen Feiertag und ein bewegtes Herbstwochenende.

Das Team vom Theraversum
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