Physiotherapie Dessau - Theraversum

Physiotherapie

Phys­io­ther­a­peutis­che Arbeit hat eine lange Tra­di­tion. Schon im alten Rom wur­den Bäder zur Behand­lung von Krankheit­en einge­set­zt und die pos­i­tiv­en Auswirkun­gen der Bewe­gungs­ther­a­pie fest­gestellt. Heutzu­tage sind beglei­t­ende phys­io­ther­a­peutis­che Tech­niken aus der Medi­zin nicht mehr wegzu­denken; etwa bei der Nach­be­hand­lung von Oper­a­tio­nen und Ver­let­zun­gen, aber auch als präven­tive Maßnahmen.

Durch eine falsche oder auch ein­seit­ige Belas­tung kommt es häu­fig zu Beschw­er­den bei bes­timmten Bewe­gun­gen, die sich beispiel­sweise in Schmerzen an der Wirbel­säule, arthro­tis­chen Erschei­n­un­gen an Gelenken, Band­scheiben­prob­le­men, Verspan­nun­gen, Kopf­schmerzen oder auch in Form ein­er Migräne ausdrücken.

Gegen­stand der Phys­io­ther­a­pie ist ein­er­seits die Ther­a­pie selb­st, also die Behand­lung akuter und chro­nis­ch­er Beschw­er­den (Kura­tion), ander­er­seits aber auch die Vor­beu­gung dieser Beschw­er­den (Präven­tion) sowie die Wiedere­ingliederung eines ver­let­zten, erkrank­ten oder behin­derten Men­schen in Arbeit, Beruf und Gesellschaft (Reha­bil­i­ta­tion).

In unser­er Prax­is für Phys­io­ther­a­pie in Dessau ist es unsere Auf­gabe, gemein­sam mit Ihnen ein opti­males Behand­lungsergeb­nis anzus­treben. Durch die exak­te Befun­der­he­bung bei Ihrem ersten Ter­min ver­suchen wir in Abstim­mung mit Ihrem Arzt die Ursachen der Funk­tion­sstörung zu bes­tim­men.  Dadurch haben wir die Möglichkeit mit Ihnen gemein­sam ein Ther­a­pieziel zu for­mulieren und einen auf Ihre indi­vidu­ellen Bedürfnisse hin abges­timmten Ther­a­pieplan zu erstellen. Um dies zu erre­ichen, wer­den wir neben der rein physis­chen Ebene immer zugle­ich auch die psy­chis­che Ebene mit betrachten.

In der Phys­io­ther­a­pie existieren zahlre­iche Behand­lungskonzepte und Tech­niken. Eine Vielzahl dieser Tech­niken haben sich über lange Zeit bewährt und sind durch qual­i­fizierte Ther­a­peuten ständig weit­er­en­twick­elt wur­den. Für das Berufs­bild des Phys­io­ther­a­peuten ist daher wichtiger denn je, diese Entwick­lun­gen zu ver­fol­gen, sich stetig weit­erzu­bilden: sei es auf Sem­i­naren und Kursen, sei es im Dia­log mit Ärzten, Kol­le­gen oder Patien­ten. Unser Team ist daher immer bestrebt und ange­hal­ten, die neuesten Entwick­lun­gen der Forschung durch Fort- und Weit­er­bil­dun­gen zu ver­fol­gen um unseren hohen Qual­ität­sanspruch ein­er phys­io­ther­a­peutis­chen Behand­lung mit den neuesten Erken­nt­nis­sen an Sie weit­ergeben zu können.

Unsere Therapeuten

Peter Schüler Physiotherapeut und Inhaber

Peter Schüler

Physiotherapeut / Inhaber
Franziska Faßauer Physiotherapeutin

FRANZISKA FAßAUER

Physiotherapeutin / stellvertretende fachliche Leitung
Erik Buchholz Physiotherapeut

ERIK BUCHHOLZ

Physiotherapeut
Anja Bichtemann Physiotherapeutin

Anja Bichtemann

Physiotherapeutin

Linda Schönau

Physiotherapeutin

Jeanette Friedrich

Physiotherapeutin

Jan-Niclas Barislovich

Physiotherapeut

THERAPIEANGEBOTE

Kassenleistung

Die Manuelle Ther­a­pie ist ein Behand­lungsansatz, bei dem Funk­tion­sstörun­gen des Bewe­gungsap­pa­rates unter­sucht und behan­delt wer­den. Grund­lage der Manuellen Ther­a­pie sind spezielle Hand­griff- und Mobil­i­sa­tion­stech­niken, bei denen Schmerzen gelin­dert und Bewe­gungsstörun­gen beseit­igt wer­den. Phys­io­ther­a­peuten unter­suchen dabei die Gelenkmechanik, die Muskel­funk­tion sowie die Koor­di­na­tion der Bewe­gun­gen, bevor ein indi­vidu­eller Behand­lungs­plan fest­gelegt wird.

Die Manuelle Ther­a­pie bedi­ent sich sowohl pas­siv­er Tech­niken als auch aktiv­er Übun­gen: Zum einen wer­den block­ierte oder eingeschränk­te Gelenke von geschul­ten Phys­io­ther­a­peuten mith­il­fe san­fter Tech­niken mobil­isiert, zum anderen kön­nen durch indi­vidu­elle Übun­gen insta­bile Gelenke sta­bil­isiert wer­den. Ziel des Behand­lungskonzeptes: Wieder­her­stel­lung des Zusam­men­spieles zwis­chen Gelenken, Muskeln und Nerven.

Die Manuelle Ther­a­pie darf nur von speziell dafür weit­erge­bilde­ten Phys­io­ther­a­peuten durchge­führt werden.

Die Manuelle Lym­phdrainage wird seit den 60-er Jahren von Phys­io­ther­a­peuten mit entsprechen­der Zusatzqual­i­fika­tion auf Verord­nung des Arztes durchge­führt. Ziel der Behand­lung ist es, die reduzierte Pump­funk­tion des Gefäßsys­tems zu unterstützen.

In erster Lin­ie dient die manuelle Lym­phdrainage der Entstau­ung von geschwol­len­em Gewebe. Hier­bei han­delt es sich zumeist um Schwellun­gen an Armen oder Beinen. Phys­io­ther­a­peuten ver­wen­den dabei spezielle Hand­griffe, bei denen zum Beispiel durch rhyth­mis­che, kreisende und pumpende Bewe­gun­gen der Hand­flächen die anges­taute Flüs­sigkeit in Rich­tung der zuständi­gen Lym­ph­knoten­sta­tion abtrans­portiert wird.

Durch die Atmung und durch zusät­zliche Anre­gung ent­fer­nt liegen­der Lym­ph­knoten kann dabei eine Sog­wirkung erzielt  wer­den, die den Abtrans­port der Geweb­s­flüs­sigkeit begün­stigt. Das Gewebe schwillt ab, die Schmerzen wer­den gelin­dert und das Gewebe wird lock­er­er und weich­er, was sich eben­falls auf die Beweglichkeit auswirkt.

Die Manuelle Lym­phdrainage wird häu­fig als 2‑Phasentherapie ange­wandt. Die Phase I der Entstau­ung bedeutet tägliche Lym­phdrainageth­er­a­pie, Hautpflege, Kom­pres­sion­s­ther­a­pie mit Ban­da­gen und Entstau­ungs­ther­a­pie, die Phase II bedeutet Manuelle Lym­phdrainage nach Bedarf und Kom­pres­sion mit einem nach Maß ange­fer­tigten Kom­pres­sion­sstrumpf und Gym­nas­tik zur Entstau­ung. Die Manuelle Lym­phdrainage ist somit ein Teil der Kom­plex­en Physikalis­chen Entstauungstherapie.

PNF ist seit den 40er Jahren eines der bedeu­tungsvoll­sten phys­io­ther­a­peutis­chen Behand­lungskonzepte, welch­es sich als ober­stes Behand­lungsziel set­zt, die Leben­squal­ität des Patien­ten, unab­hängig von sein­er Diag­nose, zu fördern. Fazil­i­ta­tion bedeutet nichts anderes als: Erleichterung.

Die Philoso­phie dieses Konzeptes ist, dass Men­schen ler­nen kön­nen Poten­tiale zu nutzen und Reser­ven für All­t­ags­funk­tio­nen zu mobil­isieren. Dabei kön­nen die Hände des Ther­a­peuten ein hil­fre­ich­es Medi­um sein. Es wird die opti­male Bewe­gungsqual­ität im Hin­blick auf Sicher­heit und möglichst ökonomis­chstem Ablauf angestrebt. Auch lebenswichtige Funk­tio­nen wie Atmen, Essen und Schluck­en wer­den, je nach Krankheits­bild, gefördert.

Die Anwen­dungs­ge­bi­ete des PNF zie­len auf Neu­rode­gen­er­a­tive Erkrankun­gen wie z.B. Apoplex (Schla­gan­fall), Mul­ti­ple Sklerose (MS) oder Amy­otro­phe Lat­er­al­sklerose (ALS); Neu­ro­trau­ma­tol­o­gis­che Ver­let­zun­gen wie z.B. nach Schädel­hirn­trau­ma oder Schleud­er­trau­ma; Sportver­let­zun­gen und kom­plexe Knochen‑, Band- und Kap­selver­let­zun­gen; orthopädisch degen­er­a­tive Erkrankun­gen wie Band­scheiben­vor­fälle, Arthrosen und Kiefer­ge­lenks­dys­funk­tio­nen; symp­tomkom­plexe Erkrankun­gen wie Tin­ni­tus, Schwinde­lan­fälle, Migräne und Fibromyalgie.

Das Bobath-Konzept ist ein auf Erfahrun­gen beruhen­des ganzheitlich­es Ther­a­piekonzept zur Reha­bil­i­ta­tion von Patien­ten mit Störun­gen des Zen­tral­ner­ven­sys­tems. Im Unter­schied zu anderen Ther­a­piemaß­nah­men gibt es keine stan­dar­d­isierten Übun­gen. Bestandteil der Krankengym­nas­tik nach Bobath ist das Wieder­holen von Bewe­gungsabläufen. Ziel der Anwen­dun­gen ist es, dass der Betrof­fene lernt, Muskelspan­nung und Bewe­gungsabläufe wieder selb­st zu steuern.

Die ärztlich verord­nete Bobath-Ther­a­pie darf nur von zer­ti­fizierten Phys­io­ther­a­peuten durchge­führt werden.

Die Krankengym­nas­tik ist eine Behand­lungs­form, mit der Krankheit­en aus fast allen medi­zinis­chen Fach­bere­ichen ther­a­piert wer­den. Sie umfasst sowohl aktive als auch pas­sive Ther­a­piefor­men. Ziel der Krankengym­nas­tik ist es, die Bewe­gungs- und Funk­tions­fähigkeit des Kör­pers zu verbessern.

Je nach Beschw­er­den und Krankheits­bild des Patien­ten ste­hen dem Phys­io­ther­a­peuten unter­schiedliche Behand­lungs­for­men zur Ver­fü­gung: Die Förderung der Beweglichkeit durch aktive und funk­tionelle Übun­gen, die Ver­mei­dung von Ver­stei­fun­gen und Schmerzen durch pas­sive Mobil­i­sa­tion, die Stärkung von geschwächt­en Muskeln durch kräfti­gende Übun­gen zur Hal­tungs- und Koor­di­na­tionsverbesserung, Entspan­nungsübun­gen für verspan­nte Muskeln zur Wieder­her­stel­lung opti­maler muskulär­er Voraus­set­zun­gen sowie Atemübun­gen zur Unter­stützung der Atmung bei Atemwegserkrankun­gen (Lockerung, Mobil­i­sa­tion, Sekretlö­sung, Erle­ichterung der Atmung).

Die klas­sis­che Mas­sage hil­ft dabei, verspan­nte Muskel­par­tien zu lock­ern, die Durch­blu­tung, den Stof­fwech­sel, den Kreis­lauf, den Blut­druck, die Atmung und die Psy­che pos­i­tiv zu bee­in­flussen, sowie Schmerzen zu reduzieren. Dabei wer­den Grifftech­niken, wie zum Beispiel Stre­ichung, Kne­tung, Walken, Rollen, Lock­ern, Hack­en, Klatschen, Klop­fun­gen oder Reiben, vom Ther­a­peuten, je nach gewün­schter Wirkung angewen­det. Mas­sagen kön­nen als alleinige Behand­lungsmeth­ode für sich ste­hen, sie wer­den aber auch häu­fig ergänzend zu anderen Ther­a­piefor­men eingesetzt.

Drei­di­men­sion­ale Sko­liose-Übun­gen nach Schroth(-Lehnert)

Diese Meth­ode wurde von der Gym­nas­tik­lehrerin Katha­ri­na Schroth begrün­det und nach­fol­gend weit­er­en­twick­elt. Der Patient betra­chtet sich im Spiegel und kor­rigiert dabei zusam­men mit dem Ther­a­peuten best­möglich seine falsche Kör­per­hal­tung. Anschließend soll er bewusst Gelenkstel­lun­gen, Muskel­län­gen oder Bän­derdehnun­gen wahrnehmen und verinnerlichen.
Sko­liose-Übun­gen zie­len vor allem auf die Rück­en-und Bauch­musku­latur ab und fördern die Aufrich­tung des Kör­pers ent­lang der Wirbel­säule. Sie sollen zu einem natür­lichen Hal­tungsmuster ver­helfen und die Kör­per­stel­lung kor­rigieren. Die Sko­liose-Übun­gen sollen in erster Lin­ie dabei helfen, das Fortschre­it­en der Erkrankung aufzuhal­ten und die beste­hende Krüm­mungen der Wirbel­säule zu reduzieren. Drehwinkelatmung

Zu den Sko­liose-Übun­gen nach Schroth gehört auch die soge­nan­nte Drehwinke­lat­mung. Durch bewusstes Einat­men (bei Drehung und Streck­ung des Oberkör­pers) sollen die Rip­pen auf der Seite wieder nach vorne gedrückt wer­den, wo die ver­drehte Wirbel­säule einen abge­flacht­en Brustko­rb bewirkt. Ide­al­er­weise dreht sich zeit­gle­ich auch die Wirbel­säule mit und erre­icht eine gesün­dere Position.

Drehwinke­lat­mung

Zu den Sko­liose-Übun­gen nach Schroth gehört auch die soge­nan­nte Drehwinke­lat­mung. Durch bewusstes Einat­men (bei Drehung und Streck­ung des Oberkör­pers) sollen die Rip­pen auf der Seite wieder nach vorne gedrückt wer­den, wo die ver­drehte Wirbel­säule einen abge­flacht­en Brustko­rb bewirkt. Ide­al­er­weise dreht sich zeit­gle­ich auch die Wirbel­säule mit und erre­icht eine gesün­dere Position.

Eine sehr san­fte Behand­lungsmeth­ode ist die Elek­trother­a­pie. Mit dem Ziel der Kräf­ti­gung schwach­er Musku­latur und zur Behand­lung von Schmerzen wer­den gezielt Muskelkon­trak­tio­nen her­beige­führt, indem Strom durch auf die Haut gek­lebte Elek­tro­den geleit­et wird.

Verbesserte Durch­blu­tung, Schmer­zlin­derung und ein gesteigert­er Stof­fwech­sel sind die Wirkun­gen der Ultra­schallther­a­pie. Strom, umge­wan­delt in hochfre­quente mech­a­nis­che Schwingun­gen von etwa 1 Mhz (Vibra­tio­nen), wird mit einem Kon­tak­t­gel über einen Ultra­schal­lkopf auf die Kör­per­re­gion aufge­tra­gen und dabei zumeist kreisend bewegt. Der Schall wird dabei entwed­er gepulst oder kon­tinuier­lich abgegeben, wodurch die Wärmeein­wirkung für die Musku­latur und die Haut ges­teuert wird.

Eine cran­iomandibulären Dys­funk­tion zeigt eine Störung des Kausys­tems an, die häu­fig mit Kiefer­fehlstel­lun­gen ein­herge­ht. Da der Men­sch auf Fehlstel­lun­gen kom­plex reagiert, sind Ursachen und Fol­gen ein­er Fehlstel­lung nicht nur durch Schmerzen im Kopf­bere­ich son­dern im gesamten Kör­p­er erkennbar.

Erkrankun­gen und Schmerzen im Kiefer-Gelenk und in der Kiefer­musku­latur haben also ganz unter­schiedliche Ursachen. In Zusam­me­nar­beit mit Ihrem Zah­narzt und nach unser­er aus­führlichen Anam­nese erar­beit­en wir ein gezieltes Train­ing und Ther­a­piekonzept. Unser Ziel ist es, bei ein­er (CMD) Cran­iomandibulären Dys­funk­tion eine Besserung der Beschw­er­den zu erlan­gen, sowie die Defizite im Kiefer und im Kör­p­er aus- bzw. anzugleichen.

In der Phys­io­ther­a­pie wer­den ver­schiedene Ther­a­piev­er­fahren einge­set­zt, die Wärme oder Kälte nutzen, um eine schmer­zlin­dernde Wirkung beim Patien­ten zu erzie­len. Sowohl Wärme- als auch Käl­tean­wen­dun­gen kön­nen lokal oder am ganzen Kör­p­er einge­set­zt wer­den. Welch­es Ver­fahren ange­wandt wird, richtet sich nach dem jew­eili­gen Schmerzbild.

Die Wärmether­a­pie wird häu­fig als unter­stützende Maß­nahme einge­set­zt, weil sie die Durch­blu­tung fördert und entspan­nend auf die Musku­latur und das Gewebe ein­wirkt. Ver­fahren der Wärmether­a­pie sind zum Beispiel Wärmepack­un­gen, die aus Moor oder Fan­go beste­hen. Wirkung: durch­blu­tungs­fördernd, muske­lentspan­nend und schmer­zlin­dernd. Außer­dem kom­men spezielle Strahler (Heißluft) zum Ein­satz, die schmerzende Kör­per­par­tien erwär­men. Wirkung: durch­blu­tungs­fördernd, schmerzlindernd.

Auch die Käl­teth­er­a­pie wird häu­fig als unter­stützende Maß­nahme einge­set­zt. Es gibt unter­schiedliche For­men: wie zum Beispiel Kühlpacks, Kom­pressen, Eis­bad oder Eisabrei­bung. Die Wirkung der Käl­teth­er­a­pie ist je nach Tem­per­atur unter­schiedlich. Sie wirkt schmer­zlin­dernd, entzün­dung­shem­mend und verbessert die Durchblutung.

In der Phys­io­ther­a­pie wer­den ver­schiedene Ther­a­piev­er­fahren einge­set­zt, die Wärme oder Kälte nutzen, um eine schmer­zlin­dernde Wirkung beim Patien­ten zu erzie­len. Sowohl Wärme- als auch Käl­tean­wen­dun­gen kön­nen lokal oder am ganzen Kör­p­er einge­set­zt wer­den. Welch­es Ver­fahren ange­wandt wird, richtet sich nach dem jew­eili­gen Schmerzbild.

Die Wärmether­a­pie wird häu­fig als unter­stützende Maß­nahme einge­set­zt, weil sie die Durch­blu­tung fördert und entspan­nend auf die Musku­latur und das Gewebe ein­wirkt. Ver­fahren der Wärmether­a­pie sind zum Beispiel Wärmepack­un­gen, die aus Moor oder Fan­go beste­hen. Wirkung: durch­blu­tungs­fördernd, muske­lentspan­nend und schmer­zlin­dernd. Außer­dem kom­men spezielle Strahler (Heißluft) zum Ein­satz, die schmerzende Kör­per­par­tien erwär­men. Wirkung: durch­blu­tungs­fördernd, schmerzlindernd.

Auch die Käl­teth­er­a­pie wird häu­fig als unter­stützende Maß­nahme einge­set­zt. Es gibt unter­schiedliche For­men: wie zum Beispiel Kühlpacks, Kom­pressen, Eis­bad oder Eisabrei­bung. Die Wirkung der Käl­teth­er­a­pie ist je nach Tem­per­atur unter­schiedlich. Sie wirkt schmer­zlin­dernd, entzün­dung­shem­mend und verbessert die Durchblutung.

Patien­ten, die vorüberge­hend oder dauer­haft wege­un­fähig sind, kön­nen im häus­lichen Umfeld ther­a­peutisch begleit­et wer­den. Hier führen wir, je nach Krankheits­bild 1 bis 2 mal wöchentlich, im Rah­men unseres Ver­sorgungsauf­trages, ärztlich verord­nete Haus­be­suche durch.

Zusatzangebote

Bei ein­er ganzheitlichen Befun­der­he­bung wird gemein­sam mit Ihnen eine Behand­lungsstrate­gie fest­gelegt, die alle Ebe­nen, also neben physis­chen und soma­tis­chen auch psy­chis­chen Fak­toren in die Analyse mit ein­bezieht. So erar­beit­en und erre­ichen wir gemein­sam mit Ihnen eine Behand­lung von höch­ster Effizienz.

Bei dem medi­zinisch-funk­tionellen Tap­ing wird ein elastis­ches, selb­stk­leben­des Tape nach ein­er spez­i­fis­chen Methodik beispiel­sweise auf die Schul­ter oder Wirbel­säule ange­bracht. Das Tap­ing ent­fal­tet seine Wirkung aber erst im Zusam­men­spiel mit den alltäglichen Bewe­gun­gen, da es zu einem kon­tinuier­lichen Mas­sage­ef­fekt in den betrof­fe­nen Kör­per­re­gio­nen kommt.

Text fol­gt.

Die Dorn­ther­a­pie gilt als eine beson­ders schmerzarme und scho­nende Behandlungs­methode bei Prob­le­men mit der Wirbel­säule, u.a. bei Rück­en­schmerzen, Nack­en­prob­le­men und den daraus resul­tieren­den Kopfschmerzen.

Die Breuss­mas­sage eignet sich beson­ders zur Entspan­nung bei schmerzhaften Beschw­er­den im Rück­en­bere­ich und wird häu­fig in Verbindung mit der Dorn­ther­a­pie einge­set­zt. Die Breuss­mas­sage ist eine extrem angenehme Ther­a­pieform, bei der die Wirbel­säule san­ft gestreckt und die Band­scheibe ent­lastet und reak­tiviert wird.

Jährlich erlei­den Tausende — meist hoch motivierte Men­schen — den Zusam­men­bruch ihres emo­tionalen, kör­per­lichen und geisti­gen Leis­tungsver­mö­gens. Sie sind am Ende, seel­isch ver­aus­gabt, erschöpft, aus­ge­bran­nt. In den ver­gan­genen Jahren wurde zunehmend deut­lich, dass das Burnout-Syn­drom, nicht nur soziale Berufe (Ärzte, Pflegekräfte, Lehrer, Psy­cholo­gen, Sozialar­beit­er) bet­rifft. Immer häu­figer kla­gen auch Führungskräfte, Man­ag­er, Selb­ständi­ge, Ver­ant­wor­tungsträger in Wirtschaft­sun­ternehmen über Stress, chro­nis­che Erschöp­fung (fatigue), Über­forderung, Müdigkeit und innere Leere.

Wer von einem Burnout betrof­fen ist oder in der Gefahr ste­ht, langsam aber sich­er auszubren­nen, braucht eine wirk­same Strate­gie, um wieder zu neuer Energie zu kom­men. Und um diese entwick­eln zu kön­nen, ist es wiederum nötig, die tief­er­en Zusam­men­hänge zu ver­ste­hen, die zum Burnout geführt haben. Denn ober­fläch­liche Tipps und gut­ge­meinte Ratschläge greifen ab einem gewis­sen Zeit­punkt nicht mehr.

Unsere Burnout Beratung dient genau diesem Zweck: Durch gezielte Fragestel­lun­gen und Analy­sev­er­fahren helfen wir Ihnen, die Hin­ter­gründe und Mech­a­nis­men zu durch­schauen, die zu diesem Zus­tand geführt haben. Sie wer­den dadurch in die Lage ver­set­zt, wirk­same Strate­gien zur Über­win­dung des Burnout Syn­droms zu entwickeln.

 

Fort­bil­dung und Weit­er­bil­dung für Pflegeper­son­al und pfle­gende Angehörige

Gesund­heit ist ein hohes Gut, dass es zu erhal­ten oder wieder­herzustellen gilt. Oft­mals tre­f­fen einen Diag­nosen völ­lig uner­wartet und kön­nen in der Folge eine völ­lige Umstel­lung Ihrer Leben­sum­stände notwendig machen.

Nicht sel­ten ste­hen Patien­ten oder ihre Ange­höri­gen oft vor eine ganze Rei­he von Prob­le­men und offen­er Fra­gen. In solchen Fällen kann eine Patien­ten­schu­lung für den Patien­ten selb­st und seine Ange­höri­gen eine große Hil­fe sein.

In ein­er Patien­ten­schu­lung ler­nen Patien­ten und ihre Ange­höri­gen mit ihren Prob­le­men umzuge­hen. So kann der Patient, der selb­st informiert ist, aktiv an der Behand­lung mitar­beit­en. Der Aus­tausch mit anderen Betrof­fe­nen gibt ihm zudem das Gefühl, dass er mit seinen Schwierigkeit­en nicht allein ist, son­dern dass es auch andere Kranke gibt, die möglicher­weise bere­its eine Lösung für einige Schwierigkeit­en im täglichen Leben gefun­den haben.

Eine Patien­ten­schu­lung in unser­er Patien­te­nakademie behan­delt in der Regel fol­gende Themen:

  • Ursache und Behand­lungsmöglichkeit­en der Erkrankung
  • Lösungsan­sätze für Alltagsprobleme
  • Aus­tausch mit anderen Patien­ten, die an der­sel­ben Erkrankung leiden
  • Wis­sen über einzelne Aspek­te Ihrer Erkrankung.

Welche Patien­ten­schu­lun­gen in unser­er Patien­te­nakademie durchge­führt wer­den, kön­nen Sie auf unser­er Ver­anstal­tungs­seite erfahren.